Veröffentlichungsdatum: 02.04.2025 19:18 / Welt Nachrichten

USA verstärken Militär im Nahen Osten gegen Iran

USA verstärken Militär im Nahen Osten gegen Iran

Die Vereinigten Staaten erhöhen ihre Militärpräsenz im Nahen Osten deutlich, während Präsident Donald Trump den Druck auf den Iran erhöht, ein Atomabkommen zu unterzeichnen. Berichten zufolge drohte Trump dem Iran mit "Bombardierungen, wie sie noch nie zuvor gesehen wurden", sollte innerhalb von zwei Monaten kein Abkommen erreicht werden.

Zur Unterstützung dieser Haltung kündigte das US-Zentralkommando (CENTCOM) zusätzliche Maßnahmen an. Die Harry S. Truman Carrier Strike Group bleibt in der Region, und die USS Carl Vinson wird aus dem Philippinischen Meer nach Bahrain verlegt, mit Ankunft um den 10. April. Diese Schiffe tragen Super Hornet-Kampfjets, F-35-Tarnkappenflugzeuge und Growler für elektronische Kriegsführung.

Zusätzlich wurden bis zu sechs nuklearfähige B-2-Bomber und ein Geschwader Thunderbolt-Angriffsflugzeuge entsendet. Dies zeigt, dass Washington entschlossen ist, den Druck auf Teheran weiter zu erhöhen.

Gleichzeitig reichert Iran weiterhin Uran bis zu 60 % an – nahe an Waffenqualität. Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) schätzt, dass der Iran genug Material hat, um sechs Atombomben herzustellen, wenn es auf 90 % angereichert wird. US-Geheimdienste bestätigen, dass der Iran über das größte Arsenal ballistischer Raketen in der Region verfügt, mit Reichweiten bis zu 2.000 Kilometern.

Auch Irans Drohnenprogramm bereitet Sorgen – einige Drohnen können angeblich 300 Kilogramm Nutzlast tragen. Außerdem beliefert Teheran weiterhin bewaffnete Gruppen wie die Huthis, was zur Instabilität in der Region beiträgt.

Obwohl derzeit auf beiden Seiten die Abschreckung im Fokus steht, erhöht die zunehmende militärische Präsenz das Risiko eines Konflikts. Experten warnen vor einer möglichen Eskalation, wenn diplomatische Wege nicht bald genutzt werden.