
WH: Trumps Zölle sind vernünftige Politik
Die Pressesprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, verteidigte am Donnerstag die von Präsident Donald Trump verhängten neuen reziproken Zölle und bezeichnete sie als eine „vernünftige Politik“, um Fairness im internationalen Handel wiederherzustellen. Die Maßnahme ist Teil eines umfassenderen Versuchs der Regierung, die wirtschaftlichen Beziehungen der Vereinigten Staaten zu globalen Handelspartnern neu zu gestalten.
Im Interview mit CNN kritisierte Leavitt andere Länder dafür, die USA über Jahrzehnte hinweg ausgenutzt zu haben. „Diese Länder hatten 70 Jahre Zeit, das Richtige zu tun“, sagte sie. „Stattdessen haben sie amerikanische Arbeiter ausgenutzt. Und Präsident Trump hat von Anfang an klargemacht, dass er diese Politik umsetzen würde.“
Leavitts Aussagen verdeutlichen, dass die neuen Zölle nicht plötzlich oder impulsiv eingeführt wurden, sondern Teil von Trumps langjähriger wirtschaftspolitischer Vision sind. Die Zölle richten sich gegen Länder, die laut Regierung in der Vergangenheit von einseitigen Handelsvorteilen profitiert haben.
Mit Blick auf mögliche Auswirkungen auf den Aktienmarkt und das Vertrauen der Investoren forderte Leavitt zur Gelassenheit auf. „Das ist ein Präsident, der auf sein bewährtes Wirtschaftsmodell aus seiner ersten Amtszeit setzt“, sagte sie. Dieses Modell basiere laut Weißem Haus auf Arbeitsplatzwachstum, Steuersenkungen und konsequenten Handelsverhandlungen.
Die Regierung will die neuen Maßnahmen nicht als protektionistisch, sondern als notwendig und strategisch darstellen. Die langfristigen Vorteile fairerer Handelsabkommen sollen laut Weißem Haus kurzfristige Marktschwankungen aufwiegen.
Mit dieser Politik zeigt das Weiße Haus deutlich, dass es entschlossen ist, weitere Handelsreformen durchzusetzen. Obwohl die Regierung zu Verhandlungen bereit sei, läge es nun an den ausländischen Partnern, faire Vorschläge vorzulegen.
Während die internationalen Märkte und ausländische Regierungen die Auswirkungen bewerten, bleibt Präsident Trump laut Leavitt seiner Linie treu, amerikanische Arbeiter zu schützen und die wirtschaftliche Souveränität der USA zu stärken.