Veröffentlichungsdatum: 31.03.2025 21:22 / Welt Nachrichten

Musk fordert dringende Maßnahmen gegen US-Schulden

Musk fordert dringende Maßnahmen gegen US-Schulden

Elon Musk, Leiter des US-Ministeriums für Regierungseffizienz (DOGE), hat eine eindringliche Warnung zur Finanzlage des Landes ausgesprochen und sofortige, drastische Maßnahmen zur Bewältigung der steigenden Staatsverschuldung gefordert. Bei einer Bürgerversammlung, bei der Musk außerdem die versprochenen Schecks in Höhe von 1 Million Dollar verteilte, wies er darauf hin, dass die offizielle US-Staatsverschuldung über 30 Billionen Dollar liege. Diese Zahl schließe zukünftige Verpflichtungen oder Schulden auf lokaler Ebene nicht ein, wodurch die tatsächliche Summe deutlich höher sei.

„Genauso wie eine Privatperson bankrottgehen kann, kann auch ein Land kollektiv bankrottgehen“, sagte Musk und verglich die Staatsschuldenkrise mit einer persönlichen Insolvenz. Er erklärte, dass ein solches Szenario eintrete, wenn die Regierung weiterhin unkontrolliert ausgebe, was letztlich zur Entwertung der Währung führe. „Am Ende wird kein Geld mehr für irgendetwas übrig sein – wir werden nur noch Zinsen zahlen“, warnte er.

Musk äußerte sich bei einer Live-Veranstaltung, die der öffentlichen Einbindung und dem politischen Bewusstsein gewidmet war. Der Tesla-CEO und nun auch Regierungsbeamte betonte, dass es keine Zeit mehr für kleine Korrekturen gebe. „Wir brauchen sofortige, drastische Maßnahmen“, forderte er und machte übermäßige Staatsausgaben als Hauptursache langfristiger finanzieller Instabilität aus.

Die nationale Verschuldung ist ein umstrittenes Thema in der US-Politik, aber Musks deutliche Worte erhöhten den Druck auf den Gesetzgeber, umfassende Reformen bei Haushaltsplanung, Sozialprogrammen und Schuldendienstverpflichtungen in Betracht zu ziehen, bevor die Situation irreversibel werde.

Kritiker weisen darauf hin, dass Schuldenängste gegen den Bedarf an strategischen Investitionen in Infrastruktur, Verteidigung und soziale Programme abgewogen werden müssen. Musk warnte jedoch, dass ein Versäumnis, jetzt zu handeln, schwerwiegende Folgen für zukünftige Generationen haben werde, die ein überlastetes System erben könnten.

Während Musk seine Rolle als prominenter Unternehmer und Regierungsbeamter weiter ausbaut, unterstreichen seine Schuldenwarnungen die Dringlichkeit parteiübergreifender Zusammenarbeit. Ob der Kongress mit der geforderten Entschlossenheit reagieren wird, bleibt abzuwarten – aber Musks Botschaft ist klar: Jetzt handeln oder später nationalen Bankrott riskieren.