Veröffentlichungsdatum: 02.04.2025 09:18 / Welt Nachrichten

Trump erwägt Sanktionen wegen Waffenstillstandsverzögerung

Trump erwägt Sanktionen wegen Waffenstillstandsverzögerung

US-Präsident Donald Trump zeigt sich laut einem Bericht von Fox News zunehmend frustriert über den russischen Präsidenten Wladimir Putin, da dieser offenbar die Verhandlungen über einen umfassenden Waffenstillstand verzögert.

Quellen zufolge erwägt die Trump-Regierung eine härtere Gangart. Im Gespräch sei insbesondere eine verschärfte Durchsetzung von Sanktionen gegen Russlands sogenannte „Schattenflotte“ – ein Netzwerk von Schiffen, das angeblich genutzt wird, um Sanktionen zu umgehen und illegale Ölexporte durchzuführen.

Die derzeitige Durchsetzung dieser Sanktionen befinde sich lediglich auf „Stufe 3 von 10“, was auf eine begrenzte Wirkung hindeutet. Da etwa 70 % des russischen illegalen Ölhandels über diese Flotte abgewickelt werden, könnten schärfere Maßnahmen erhebliche Auswirkungen auf Russlands Einnahmequellen haben.

Ein solcher Kurswechsel würde eine deutliche Eskalation der US-Bemühungen darstellen, Moskau unter Druck zu setzen. Zugleich zeugt er von wachsender Unzufriedenheit der US-Regierung über die mangelnden Fortschritte in den Friedensgesprächen.

Obwohl das Weiße Haus bislang keine offiziellen Schritte bestätigt hat, machen die internen Beratungen deutlich, dass Trump Putins Verhalten als Verzögerungstaktik betrachtet und Handlungsbedarf sieht. Eine verstärkte Sanktionsdurchsetzung könnte eine der nächsten Maßnahmen sein, falls keine Bewegung in die Verhandlungen kommt.

Die Nutzung wirtschaftlicher Druckmittel wie Sanktionen bleibt ein zentrales Element der außenpolitischen Strategie Trumps. Während die diplomatische Geduld schwindet, könnte Washington künftig verstärkt auf solche Mittel setzen, um Ergebnisse zu erzwingen und seine Position zu untermauern.

Beobachter warten nun gespannt, ob den Diskussionen bald konkrete Maßnahmen folgen – insbesondere da die Gespräche weiterhin stocken und der Konflikt anhält.